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24h von Eupen... So langsam wird es heiss!

Der Lambo ist lackiert und steht wieder in der LOS Werkstatt. Er ist richtig schön geworden!

Jetzt geht es in die schwierige Phase denn der Einbau der Beleuchtung und das Anbringen der Zusatzgewichte in die Karosse ist am Ende entscheidend für das Fahrverhalten und die Standfestigkeit im Rennen.

Bei den vorgeschrieben 28g für das Oberteil haben wir einige Möglichkeiten beim Trimmen.

Sieben Gramm können wir verteilen.

Da die Position der Frontscheinwerfer nicht definiert ist bauen wir die LED’s in die Frontschürze ein.

Positiv für den Schwerpunkt!

Der Beleuchtungssatz wird ein wenig „getunt“, das heißt die Platine und der Goldcap werden getrennt.

In die linke Türe wird die Elektronik eingebaut und auf die rechte Seite kommt der Speicherbaustein.

Beide Teile natürlich so tief wie es das Reglement erlaubt.

Kabel Hinten 

Nachdem alles eingebaut und verlötet war , der erste Test…

Alles funktioniert.

Durch die Trennung ist die Gewichtsverteilung der Beleuchtungselektronik fast optimal.

 

Beim Verlegen der Kabel ist große Sorgfalt angesagt denn etwas mehr Zeit investiert beim Einbau verringert das Risiko eines Defektes beim Rennen.

An den LED’s werden die sehr dünnen Drähte nicht nur angelötet sondern erst ein oder zweimal um die Lötfahne gedreht.

Risikominimierung!

Die Drähte werden dann im inneren der Karosse mit Sekundenkleber fixiert.

Kabel Vorne 

Demnächst wird die Karosse ausgetrimmt und auf das vorgeschriebene Gewicht gebracht.

Das Fahrzeug wird im Frontbereich noch verstärkt und dann geht’s ans Abstimmen des Fahrwerks.

Das aber Später

Am ersten Oktoberwochenende steht für Level One einer der Saison Höhepunkte auf dem Programm.

Die 24h digital von Eupen (Belgien).

Wir werden mit fünf Fahrern in Belgien an den Start gehen.

Neben David, Michi, Willi und Günter konnte auch noch Mario aus dem vorzeitigen Slotruhestand reaktiviert werden.

Mit ihm hat LOS den Fahrer fürs  Quali wohl schon gefunden.

Auch die Wahl des Autos ging dieses Jahr zügig von statten.

Günter hat kurz die Teammitglieder befragt, und sich dann entgegen dem Meinungsbild im Fahrerteam - wie konnte es auch anders sein - für ein italienisches Fahrzeug entschieden.

Ein Lamborghini Gallardo wird in diesem Jahr in den Farben von Level One lackiert beim 24h Rennen in Belgien an den Start gehen.

Eine Ninco Strassenversion vom italienischen Supersportler dient als Basis für das diesjährige Einsatzauto.

Im Serienzustand nicht gerade das beste GT Fahrzeug, hoffen wir aber den Lambo mit Hilfe unseres reichhaltigen Erfahrungsschatzes schnell zu bekommen.

Zu erst wurde das Fahrzeug in seine Einzelteile zerlegt und genau begutachtet.

Die Karrosse ist leicht verzogen und deshalb passt die Verglasung nicht ganz sauber.

Ist aber kein Problem, Wasserdampf und etwas Fingerspitzengefühl reichen um den Mangel zu beheben.

Beim Italiener ist die A- Säule sehr fein ausgeführt weshalb das Auto ohne Scheibeneinsatz wenig Stabilität besitzt.

Die Devise lautet: Vorsichtig damit umgehen - wie bei heißen Italiener(innen) eben üblich.

Ein HRS Fahrwerk ist die Basis für alle Renner beim 24h Rennen in Belgien.

So auch für unseren Lambo.

Ein flexibles HRS mit inliner Motorhalter, den vorgeschriebenen Felgen V+H, und mit Cartrix Reifen auf der Hinterachse diente als Maß um die Halterungen in die Karosse zu kleben.

Eine etwas knifflige Angelegenheit.

Nach zwei Stunden Richten und Vermessen wurden dann die Halterungen in der Karosse fixiert.

Jetzt erst einmal warten.

Als der Kleber trocken war konnten alle Unterlegklötze und Hilfsmittel entfernt und das Ergebnis begutachtet werden.

Günter ist mit dem Ergebnis zu frieden.

Ein wahnsinnig geiles Hinterteil!

Das Fahrwerk ist inzwischen mit einer Standartabstimmung versehen worden und die ersten Runden auf der LOS Teststrecke stehen an.

Die nackte Karosse hinterlässt auf dem Fahrwerk einen guten Eindruck.

Jetzt wird die Verglasung provisorisch eingebaut und es geht wieder auf die Strecke.

Auch in diesem Zustand macht unser Stier eine gute Figur.

Kein Kippen in schnellen Kurven, auch kein Poltern oder Hoppeln der Vorderachse.

Der erste Eindruck ist sehr gut!

Als nächstes kommt der Lack aufs Auto und dieses mal gibt es eine noch nie bei LOS gefahrene Farbe.

Lasst euch mal überraschen.

Demnächst mehr an dieser Stelle.

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