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Ein hartes Wochenende ist geschafft!
Die Quali für den Endlauf zum B’berg Pokal und das AC-DC Konzert in der Veltins Arena auf Schalke, standen auf unserem Programm.
Heute ist Montag und ich bin noch nicht ganz wach, aber ich kann euch sagen, das Konzert war der „Hammer“.
Dirk, Willi, David und Günter unter der Kuppel der Veltins Arena völlig ausgeflippt.
Super Show und natürlich alle neuen und viele alte Stücke gab’s zu hören.
Hart, laut und schnell, eben AC-DC.
Schnell ist ein gutes Stichwort, deshalb jetzt erstmal den Rennbericht aus unserer Sicht, zum B’berg Pokal.
Natürlich noch nicht den Bericht vom Finale denn das steht uns noch bevor.
Freitag ging’s los als Michi und Günter, bei Kaffee und Kuchen, die erste Rennbesprechung machten.
Der Chef machte dem Rosenheimer Lust auf ein schnelles Auto und versprach ihm, das ihr weiß blauer (Schalke Farben) Nissan das Zeug dazu habe.
Noch am Abend wurden die ersten Runden in Bardenberg gedreht.
Allerdings mit dem Trainingsauto, denn der Weißblaue sollte geschont werden
Erste Worte vom Rosenheimer:
„der schiebt ja mächtig an“
Der Chef hörte keine Klagen also den Nissan runter und schon mal für das 12h Rennen in Leipzig testen.
Auch das EHR Auto lief zufrieden stellend und beide LOS’ler, konnten bei einem kühlen Kölsch, den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Wie schon oft beschrieben, ist das Frühstück am Renntag, für das Abschneiden des Teams, sehr wichtig.
Deshalb ausgiebig tafeln.
Aber wo blieb Dirk?
Schon früh in Hagen losgefahren wollte er am Frühstück eigentlich teilnehmen, aber er entschied sich dann kurzfristig und unfreiwillig für eine Stadtrundfahrt durch Stolberg.
Es reichte gerade noch für einen Kaffee und ein Brötchen, das ist für Dirk normalerweise viel zuwenig.
Trotz leichtem Hungergefühl ging es beim Training sehr gut vorwärts.
Als ausgewiesener Dortmund Fan, schielte er allerdings immer wieder auf den Dallara von DMW, denn der war in schwarz/gelb lackiert und somit in den schönsten Farben für einen BvB Anhänger.
Um 10:00 wurde es dann ernst.
Reifen vorbereiten und Motoren einbauen.
Alles Routine.
Jetzt musste Michi mit Gefühl die Gummis einfahren und den Renner testen.
Plötzlich ein Schrei!
Ne Cheffe, das ist nicht dein ernst, mit einem weißblauen Auto kann ein BvB’ler sich doch nicht auf die Strecke trauen.
Wir müssen umlackieren, oder ein anderes Oberteil nehmen, denn bei den Farben bekomm ich Herpes.
Dirk musste mit halbvollem Magen ein weißblaues Auto fahren und sollte dann auch noch ein schwarz/gelbes überholen, das kostete die Teamkollegen einige Überzeugungsarbeit.
Der Hagener ist aber Profi genug um solche Dinge wegzustecken.
Zu Anfang des Rennens hatten wir erst mal frei, eine Stunde Pause.
Also ab in die kleine Konditorei nebenan.
Kaffee trinken, lecker Kuchen essen und dabei Teambesprechung.
Die Taktik war klar, wir fahren heute auf Sieg!
Michi musste jetzt erst mal was essen, Gyros komplett!
Denn einen Hungerast beim Rennen, das kann sich kein Team erlauben.
Um 14:00 Uhr wurde es dann für LOS ernst.
Dirk fuhr den ersten Turn.
Zu Beginn noch etwas verhalten und mit ein wenig Abneigung (weiß/blau),
gaste er aber nach wenigen Minuten mächtig an.
Die Vorgabe des Heimteams immer im Blick, spulte er seinen Turn ab.
Wir waren in Schlagdistanz zu schwarz/gelb.
Das Überholen erledigte dann der Teamchef, denn was zuviel ist, ist zuviel.
Schrecksekunde im zweiten Turn vom Hagener, ein Rad löste sich am LOS Nissan.
Keine große Reparatur, aber der Teamchef wurde ein wenig nervös.
Das darf nicht noch mal passieren.
Michi übernahm in der zweiten Stunde und zeigte seine ganze Routine.
Mit 155 und 161 Runden legte er zwei super Turns hin und konnte schwarz/gelb sechs Runden abnehmen.
Mit seiner etwas außergewöhnlichen Art den Drücker zu betätigen,
Pistolendrücker mit dem Daumen, ließ er den Heimascaris keine Chance.
Auch die dritte Rennstunde bauten Michi und Günter den Vorsprung weiter aus.
In der letzten Stunde musste Dirk wieder ran und das wurde noch mal richtig anstrengend für den Mann aus dem Ruhrpott.
Der Nissan lief wie ein Uhrwerk, wir waren auf der schnellsten Spur und die Reifen machten einen hervorragenden Eindruck, also gings auf die Jagd nach der schnellsten Rennrunde.
Hohe 6.9, 6.9 mittig, tiefe 6.9, Dirk ließ den Nissan jetzt richtig fliegen.
Als auf dem Monitor für das LOS Auto eine 6.835 angezeigte wurde musste selbst der Chef schlucken, denn viel schneller geht es in Bardenberg, mit Gummireifen nicht.
Jetzt begann die schwere Zeit, denn Rosenheim und Hagen frotzelten mächtig, das die schnellste Rennrunde nicht vom Chef gefahren wurde.
Günter hat wohl nicht zu Unrecht den Namen „alter Mann“ oder die Finger werden auch nicht schneller, je älter er wird, solche Sticheleien muß man mit schnellen Rundenzeiten sofort unterbinden.
Letzter Turn für Günter, letzte Chance auf die schnellste Rennrunde, jetzt wurde gepuscht.
Reifen abziehen und los geht’s.
Viermal 6.8, aber immer langsamer als Dirk, noch mehr quetschen, Regler verbiegen und eine Sehnenscheidenentzündung riskieren, aber es geht!
6.780, jetzt wieder runterschalten und das Rennen nach Hause fahren.
Dirk hatte noch einen Turn und konnte versuchen, noch mal nachzulegen.
Er hatte auch noch die Aufgabe mindestens 160 Runden zufahren um die meisten Umläufe aller Teams zu haben.
Die schnellste Rennrunde konnte er nicht mehr fahren, aber die Rundenvorgabe erledigte er mit Bravour.
Nach zwei Rennen hat LOS sich, mit seinem zweiten Sieg, für den Endlauf zu B’berg Pokal 2009 qualifiziert.
Der Fight war aber noch nicht zu Ende, denn nach dem Rennen gab es natürlich wieder das traditionelle „after Race Dinner“, bei dem die Teams von Vacu tec, vertreten durch Gregor und LOS mit Dirk an der Gabel um den Titel des hungrigsten Slotter kämpften.
Zwei Holzfällerschnitzel XXL waren die Waffen.
Lange lagen beide Slotter gleich auf aber nach dreiviertel Holtzfäller musste Vacu tec. die Segel streichen und Dirk konnte für LOS den zweiten Tagessieg einfahren.
Es war ein schönes Rennen, bei dem viel gelacht und schnell geslottet wurde.
Bedanken möchte sich LOS bei Walter und Guido vom SCRBardenberg für die klasse Arbeit als Rennleitung, denn ohne euch wären wir wiedermal aufgeschmissen gewesen.
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