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Das war geil!

Sorry, aber die Überschrift musste sein, denn das war Slotracing der besonderen Art.

Level One war wieder mal, beim B’berg Pokal für das Finale qualifiziert.

Nach den zwei Vorlaufsiegen, waren wir in der Favoritenrolle und fühlten uns darin recht wohl.

Unser Auto, ein Nissan R390, hatte in den Trainingssitzungen gezeigt, das er eine gute Wahl ist.

Der 390ger, hat sich in diesem Jahr, in Bardenberg, zu einem der Top Autos gemausert und den Dallaras, in der internen Clubserie, den Rang abgelaufen.

Die Fahrerbesetzung bei unserem Team war schnell gefunden.

Michi und Dirk sollten, wie bei den Vorläufen, auch das Finale bestreiten.

Natürlich wurden die Beiden von Günter dabei tatkräftig unterstützt.

Am Renntag, gab es natürlich, wie bei LOS nicht anders zu erwarten, erst mal ein ausgiebiges Frühstück.

Mit Eiern, Schinken, Käse und anderen Leckereien stimmten sich Michi und Günter auf den Renntag ein.

Den Magen gut gefüllt, ging es dann nach Bardenberg, zum Ort des Geschehens.

In der Nacht hatte es geregnet und somit war die Luft am Morgen warm und feucht, was an diesem Wochenende der Veranstaltung einen besonderen Reiz verlieh.

Kurz nach dem Günter und Michi ihr Trainingsauto ausgepackt hatten traf auch der dritte LOS Fahrer, Dirk aus Hagen, ein.

Michi und Dirk drehten ihre Runden mit einem R390 Trainingsauto und alles lief rund.

Auch bei den übrigen Teams lief das Training gut.

Nur die beiden Heimmannschaften, bauten auf ihre Erfahrung und die ausgereifte Technik der eingesetzten Dallaras.

Um 13:00 Uhr wurde es dann ernst.

Die Motoren und die Reifen wurden ausgegeben und mussten montiert und aufgeklebt werden.

Günter versetzte beim Aufkleben der Reifen einige der anwesenden Slotter in Erstaunen, als er ein weißes Pulver auspackte und die Reifen damit bepuderte.

Gerüchte von Kokain Missbrauch kamen auf, konnten aber vom alten Mann schnell widerlegt werden.

Es war nur Backpulver!

Um 14:00 ging der LOS Nissan auf die Bahn, Dirk und Michi erledigten das Einfahren der Reifen.

Der erste Reifensatz funktionierte sofort und die Laune im Team stieg, denn auch bei der Spurauslosung hatten wir eine gute Fee auf unserer Seite.

Bis 17:00 hatten wir Zeit, alles für das Rennen vor zu bereiten und wir nutzten die Zeit voll aus.

Natürlich gab es während dessen, auch Gespräche an der Bahn über Wichtiges und Unwichtiges, übers Hobby aber auch über private Dinge.

Für den alten Mann macht das, einen Teil des Reizes aus, den der B’berg Pokal hat.

Einer alten Tradition folgend, wurde so gegen 18:00Uhr ein gemeinsames Abendessen angeboten, an dem alle Fahrer und einige Familienmitglieder, Frauen und Kinder teilnahmen.

Um 20:00 war es dann so weit.

Ein Jahr gewartet, uns durch zwei Vorläufe gekämpft und einige Reisekilometer in Kauf genommen, um an diesem Rennen teil zu nehmen.

Achtzehn Fahrer voller Anspannung, darunter auch die Drei von LOS, aber wir sind die Ruhe selbst.

Wer das glaubt, der glaubt auch das Zitronenfalter, Zitronen falten.

Die Auslosung hatte uns in die Lage versetzt, das Geschehen in der ersten Stunde als Zuschauer zu verfolgen und wir sahen einen Start, der ohne Probleme verlief.

Die beiden Heimteams DMW und Bardenberg1 legten vor und wir mussten nachlegen.

Dirk musste als erster ran und lag, auf der Spur vier, mit 157 Runden genau im Soll.

Den Mittelturn auf dieser Spur, fuhr Günter und konnte mit 163 Runden noch mal nachlegen.

Alles lief bestens.

Nach drei Rennstunden kristallisierte sich ein Zweikampf heraus, denn Vacu-tec. aus Leverkusen, war jetzt auch im Rennen und gaste mächtig an.

Unser Nissan hatte aber alles unter Kontrolle und auch die Nachtturns konnten wir mit Top Ergebnissen abschließen, die Konkurrenten von Vacu-tec. dabei allerdings nie abschütteln.

Um halb drei am Sonntagmorgen, hatten wir, bei Halbzeit des Rennens, zwölf Runden Vorsprung.

Aber wir hatten bei einem Reifenservice einen demolierten Schleifer ausgemacht und mussten hoffen, dass die Kupferlitze hält.

Kaffee und einige andere Dinge, halfen uns, die zweistündige Pause gut zu überstehen.

Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, das die Leverkusener und LOS den Sieg unter sich ausmachen würden.

Die erste Rennhälfte gehörte uns, die zweite den Leverkusenern.

Unsere Reifen machten nach dem Widereinstieg Probleme und die Kontaktgabe unserer Schleifer, ließ auch zu wünschen übrig.

Ein Reifenwechsel brachte auch nicht den erwünschten Erfolg und so wurde die Zielsetzung geändert.

Wir werden uns gegen die Niederlage wehren aber nicht den Blick nach hinten aufgeben und versuchen mindestens den zweiten Rang erobern zu können.

Jetzt kam die etwas schwierige Zeit für unser Team.

Die Stimmung sank kurzfristig ab, Michi hatte wohl fest mit einem Sieg gerechnet und Dirk haderte damit, ein wenig unter seinen Möglichkeiten geblieben zu sein.

Für Fragen der Motivation ist bei LOS der Teamchef zuständig und so wurde Seelenmassage betrieben.

Immer das Positive im Blick, wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt beide Heimteams klar im Griff und vom Fahrerischen, waren wir mit den Leverkusenern auf Augenhöhe.

Wir änderten dann noch die Spurverteilung, so das Günter am Ende mit einem Doppelturn, noch mal alles versuchen konnte.

Nach acht Stunden Fahrzeit, standen bei Level One 3784 Runden auf der Habenseite und wir konnten einen sehr guten zweiten Platz belegen.

Unsere Gratulationen an den Sieger aus Leverkusen, gaben wir dreieinhalb Minuten vor Rennende, noch an der Bahn ab.

Für LOS war dieses Rennen ein ganz besonderes, denn es war das letzte Mal, das der alte Mann, als Fahrer und Organisator des B’berg Pokal, an der Bahn gestanden hat.

Natürlich gab es nach der Siegerehrung noch das berühmte Bardenberger Frühstück, das in diesem Jahr sogar unter freiem Himmel stattfand, denn es war ein herrlicher Spätsommer Tag und es gab am Ende nur zufriedene Gesichter, bei LOS und bei allen anderen Mannschaften.

Von uns noch mal ein Dankeschön an alle Teams, an die Damen vom Buffet und im Besonderen, an die Rennleitung, die rund um die Uhr auf Höhe des Geschehens war.

Ein hartes Wochenende ist geschafft!

 Die Quali für den Endlauf zum B’berg Pokal und das AC-DC Konzert in der Veltins Arena auf Schalke, standen auf unserem Programm.

Heute ist Montag und ich bin noch nicht ganz wach, aber ich kann euch sagen, das Konzert war der „Hammer“.

Dirk, Willi, David und Günter unter der Kuppel der Veltins Arena völlig ausgeflippt.

Super Show und natürlich alle neuen und viele alte Stücke gab’s zu hören.

Hart, laut und schnell, eben AC-DC.

Schnell ist ein gutes Stichwort, deshalb jetzt erstmal den Rennbericht aus unserer Sicht, zum B’berg Pokal.

Natürlich noch nicht den Bericht vom Finale denn das steht uns noch bevor.

Freitag ging’s los als Michi und Günter, bei Kaffee und Kuchen, die erste Rennbesprechung machten.

Der Chef machte dem Rosenheimer Lust auf ein schnelles Auto und versprach ihm, das ihr weiß blauer (Schalke Farben) Nissan das Zeug dazu habe.

Noch am Abend wurden die ersten Runden in Bardenberg gedreht.

Allerdings mit dem Trainingsauto, denn der Weißblaue sollte geschont werden

Erste Worte vom Rosenheimer:

„der schiebt ja mächtig an“

Der Chef hörte keine Klagen also den Nissan runter und schon mal für das 12h Rennen in Leipzig testen.

Auch das EHR Auto lief zufrieden stellend und beide LOS’ler, konnten bei einem kühlen Kölsch, den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Wie schon oft beschrieben, ist das Frühstück am Renntag, für das Abschneiden des Teams, sehr wichtig.

Deshalb ausgiebig tafeln.

Aber wo blieb Dirk?

Schon früh in Hagen losgefahren wollte er am Frühstück eigentlich teilnehmen, aber er entschied sich dann kurzfristig und unfreiwillig für eine Stadtrundfahrt durch Stolberg.

Es reichte gerade noch für einen Kaffee und ein Brötchen, das ist für Dirk normalerweise viel zuwenig.

Trotz leichtem Hungergefühl ging es beim Training sehr gut vorwärts.

Als ausgewiesener Dortmund Fan, schielte er allerdings immer wieder auf den Dallara von DMW, denn der war in schwarz/gelb lackiert und somit in den schönsten Farben für einen BvB Anhänger.

Um 10:00 wurde es dann ernst.

Reifen vorbereiten und Motoren einbauen.

Alles Routine.

Jetzt musste Michi mit Gefühl die Gummis einfahren und den Renner testen.

Plötzlich ein Schrei!

Ne Cheffe, das ist nicht dein ernst, mit einem weißblauen Auto kann ein BvB’ler sich doch nicht auf die Strecke trauen.

Wir müssen umlackieren, oder ein anderes Oberteil nehmen, denn bei den Farben bekomm ich Herpes.

Dirk musste mit halbvollem Magen ein weißblaues Auto fahren und sollte dann auch noch ein schwarz/gelbes überholen, das kostete die Teamkollegen einige Überzeugungsarbeit.

Der Hagener ist aber Profi genug um solche Dinge wegzustecken.

Zu Anfang des Rennens hatten wir erst mal frei, eine Stunde Pause.

Also ab in die kleine Konditorei nebenan.

Kaffee trinken, lecker Kuchen essen und dabei Teambesprechung.

Die Taktik war klar, wir fahren heute auf Sieg!

Michi musste jetzt erst mal was essen, Gyros komplett!

Denn einen Hungerast beim Rennen, das kann sich kein Team erlauben.

Um 14:00 Uhr wurde es dann für LOS ernst.

Dirk fuhr den ersten Turn.

Zu Beginn noch etwas verhalten und mit ein wenig Abneigung (weiß/blau),

gaste er aber nach wenigen Minuten mächtig an.

Die Vorgabe des Heimteams immer im Blick, spulte er seinen Turn ab.

Wir waren in Schlagdistanz zu schwarz/gelb.

Das Überholen erledigte dann der Teamchef, denn was zuviel ist, ist zuviel.

Schrecksekunde im zweiten Turn vom Hagener, ein Rad löste sich am LOS Nissan.

Keine große Reparatur, aber der Teamchef wurde ein wenig nervös.

Das darf nicht noch mal passieren.

Michi übernahm in der zweiten Stunde und zeigte seine ganze Routine.

Mit 155 und 161 Runden legte er zwei super Turns hin und konnte schwarz/gelb sechs Runden abnehmen.

Mit seiner etwas außergewöhnlichen Art den Drücker zu betätigen,

Pistolendrücker mit dem Daumen, ließ er den Heimascaris keine Chance.

Auch die dritte Rennstunde bauten Michi und Günter den Vorsprung weiter aus.

In der letzten Stunde musste Dirk wieder ran und das wurde noch mal richtig anstrengend für den Mann aus dem Ruhrpott.

Der Nissan lief wie ein Uhrwerk, wir waren auf der schnellsten Spur und die Reifen machten einen hervorragenden Eindruck, also gings auf die Jagd nach der schnellsten Rennrunde.

Hohe 6.9, 6.9 mittig, tiefe 6.9, Dirk ließ den Nissan jetzt richtig fliegen.

Als auf dem Monitor für das LOS Auto eine 6.835 angezeigte wurde musste selbst der Chef schlucken, denn viel schneller geht es in Bardenberg, mit Gummireifen nicht.

Jetzt begann die schwere Zeit, denn Rosenheim und Hagen frotzelten mächtig, das die schnellste Rennrunde nicht vom Chef gefahren wurde.

Günter hat wohl nicht zu Unrecht den Namen „alter Mann“ oder die Finger werden auch nicht schneller, je älter er wird, solche Sticheleien muß man mit schnellen Rundenzeiten sofort unterbinden.

Letzter Turn für Günter, letzte Chance auf die schnellste Rennrunde, jetzt wurde gepuscht.

Reifen abziehen und los geht’s.

Viermal 6.8, aber immer langsamer als Dirk, noch mehr quetschen, Regler verbiegen und eine Sehnenscheidenentzündung riskieren, aber es geht!

6.780, jetzt wieder runterschalten und das Rennen nach Hause fahren.

Dirk hatte noch einen Turn und konnte versuchen, noch mal nachzulegen.

Er hatte auch noch die Aufgabe mindestens 160 Runden zufahren um die meisten Umläufe aller Teams zu haben.

Die schnellste Rennrunde konnte er nicht mehr fahren, aber die Rundenvorgabe erledigte er mit Bravour.

Nach zwei Rennen hat LOS sich, mit seinem zweiten Sieg, für den Endlauf zu B’berg Pokal 2009 qualifiziert.

Der Fight war aber noch nicht zu Ende, denn nach dem Rennen gab es natürlich wieder das traditionelle „after Race Dinner“, bei dem die Teams von Vacu tec, vertreten durch Gregor und LOS mit Dirk an der Gabel um den Titel des hungrigsten Slotter kämpften.

Zwei Holzfällerschnitzel XXL waren die Waffen.

Lange lagen beide Slotter gleich auf aber nach dreiviertel Holtzfäller musste Vacu tec. die Segel streichen und Dirk konnte für LOS den zweiten Tagessieg einfahren.

Es war ein schönes Rennen, bei dem viel gelacht und schnell geslottet wurde.

Bedanken möchte sich LOS bei Walter und Guido vom SCRBardenberg für die klasse Arbeit als Rennleitung, denn ohne euch wären wir wiedermal aufgeschmissen gewesen. 

Die Saison geht gut LOS!

Freitagabend ging der Spaß und auch der Stress für unser Team los.

Michi und Günter waren zur letzten Trainingseinheit nach Eupen, zum dortigen Carrera Club, gefahren.

Im Gepäck zwei Nissan R390 mit unterschiedlichen Abstimmungen.

Das vorgesehene Einsatzauto ging als erstes auf die Strecke und Michi

ließ die “Kuh“ gleich fliegen.

Er brauchte nur kurz um sich an  Strecke und  Auto zu gewöhnen, dann hieß die Devise: Runden machen.

Noch ein paar kleine Änderungen am Leitkiel und das Set up war perfekt.

Das beste Training sind aber Rennen.

Deshalb fuhren Michi und Günter an diesem Freitag beide Clubrennen mit und das ziemlich erfolgreich.

Am nächsten Morgen wurde der Renntag mit einer guten LOS Tradition eröffnet… Frühstück.

Wie schon des Öfteren beschrieben, geht bei LOS nichts ohne ein ausgiebiges Frühstück.

Aber auch das ist einmal zu Ende und der Rennstress beginnt.

Mit einem Koffer voller Utensilien ging es wieder nach Eupen auf die Ardennenachterbahn, aber dieses mal nicht zum trainieren, sondern um ein Rennen zu fahren.

Der erste Vorlauf der Gruppe B zum B’berg Pokal stand an.

Auch unser dritter Fahrer Dirk traf kurze Zeit nach uns an der Strecke ein.

Wie immer gut gelaunt legte Dirk sofort einige Trainingsrunden zurück und war sofort schnell.

Um zehn Uhr wurde es dann ernst.

Günter montierte und verklebte die Rennreifen, baute den Motor ein und unser alufarbener Nissan ging im Renntrimm auf die Strecke.

Michi hatte die Aufgabe die Reifen an zufahren.

Ganz sanft und mit viel Erfahrung behandelte er die Gummis.

Kurz vor dem Start war eine Teambesprechung angesagt, bei der die Spuren eingeteilt wurden.

Dirk 1+2, je zwei Turns, Michi 3+4, je zwei Turns, und Günter auf allen Spuren jeweils den Mittelturn.

Es konnte losgehen.

Dirk fuhr den Startturn und übernahm nach drei Minuten die Führung.

Der Teamchef zufrieden; Michi eher skeptisch.

Nach zwanzig Minuten ein kleiner Vorsprung für unseren Renner und der Chef übernahm.

Weitere zwanzig Minuten später war der Vorsprung ausgebaut und Dirk musste wieder ran.

Der Mann aus Hagen zeigte seine Klasse und baute, trotz noch nicht idealer Reifen, unseren Vorsprung weiter aus.

Michi mahnte bei jedem Turn, „sauber fahren“!

Nach einer Stunde, Spurwechsel.

Michi musste an den Drücker und versuchte ganz sauber seinen Turn zu fahren.

Was ihm auch gelang; Vorsprung weiter ausgebaut.

Auch in seinem zweiten Hit packte er noch einige Runden drauf und wir hatten ein gutes Gefühl.

Danach waren erst mal zwei Stunden Pause angesagt.

Essen, Kaffee trinken und Klönen.

Auf Spur 4 ging es wieder ins Rennen und unser Bolide ging jetzt wie die berühmte „SAU“.

Michi zauberte am Drücker und kam auf 145 Runden pro Turn.

Der Vorsprung wuchst weiter.

Die letzte Spur war dann wieder für Dirk reserviert und der konnte mit einem breiten Lächeln im Gesicht den ersten LOS Sieg 2009 nach Hause fahren.

Eine geschlossene Teamleistung, ein gut vorbereitetet Auto und dreimal gute Laune pur, waren an diesem Wochenende der Schlüssel zum Erfolg.

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