|
In unserem Fall wird das Fahrwerk bis an die Grenze seiner Stabilität bearbeitet, aber ein Rennen auf hohem Niveau erfordert manchmal auch ein hohes Risiko.
Hoffen wir, das das Fahrwerk hält.
Ein wichtiger Punkt der oft beim Aufbau eines Slotrenners vernachlässigt wird ist die Vorderachse.
Die Philosophien gehen hier etwas auseinander.
Sollten die Vorderräder mitlaufen oder, falls es das Regelwerk erlaubt, knapp über der Fahrbahn schweben.
Ich bin der Meinung das die Entscheidung von der Bahn abhängt auf der gefahren wird.
Beim B’berg Pokal ist die Lagerung der Vorderachse frei und bietet damit viele Möglichkeiten.
Die Serienmäßige Achslagerung, die Lagerung in dünnen Unterlegscheiben und sogar Kugellager sind möglich.
Für unsere beiden Rennen in Eupen und in Bardenberg werde ich die Serienlagerung der Vorderachse benutzen.
Die Räder werden ohne Druck mitlaufen und ein leichtes Pendeln der Achse wird eingebaut.
Um die Vorderachse einzustellen baue ich eine Hinterachse mit den Felgen und der Bereifung fürs Rennen ein.
Ebenso sollte der Leitkiel mit Schleifer eingebaut sein.
Jetzt montiere ich eine Vorderachse mit Räder.
Um mir ein wenig Arbeit zu ersparen nehme ich für vorne eine Standartbereifung aus dem Slot it Programm.
Jetzt wird die Höhe der Achse über die Lagerböcke im Fahrwerk eingestellt.
Die Einstellung des Höhenspiel wird in einem der nächsten Artikel beschrieben.
Die Motorkabel werden angeschlossen und das Fahrwerk geht zum ersten Roll out auf unsere Teststrecke.
Fahren wie auf Eis.
Das Heck schleudert in jeder Kurve bis über den Fahrbahnrand hinaus.
Nach mehrmaligem Reifenabziehen wird die Straßenlage jedoch von Runde zu Runde besser.
Der erste Eindruck ist sehr positiv und jetzt geht es an die Feinabstimmung.
Das Austrimmen des Chassis steht jetzt auf dem Programm.
|