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Wir haben uns entschieden, es wird ein Nissan R390 GT-R.

Ein Auto für zwei unterschiedliche Bahnen vorzubereiten ist die Herausforderung beim B’berg Pokal.

Zwei Antriebskonzepte haben wir vorbereitet und werden sie testen.

Ein Chassis für Anglewinder und eins für Sidewinderantrieb ist für unser Auto vorbereitet.

Das Serienfahrwerk unseres Nissan war krumm und alle Versuche es zu richten schlugen fehl.

Zwei Reservechassis wurden besorgt und der Aufbau eines der Beiden soll hier beschrieben werden.

Bei den Ersatzchassis ist die Chance ein gerades (relativ gerade) zu bekommen, recht groß.

Also auspacken und auf die Richtplatte.

Ich hoffe das Fotos zeigt den Grad der Verwindung.

Das leicht verzogene Fahrwerk über Wasserdampf richten und abkühlen lassen war die erste Aktion.

Gegebenenfalls die Prozedur wiederholen.

Als nächstes hab ich einen aussortierten Motorhalter mit einer Standarttrimmung für Sidewinder bestückt.

Wieso Motorhalter aussortieren?

Im Plastikbereich bietet Slot it. schon eine gute Qualität aber es bleibt immer noch ein Spielzeug.

Die Tolleranzen sind bei Fahrzeugen und Ersatzteilen deshalb recht hoch.

Beim Motorhalter ist es wichtig, das die Achslager auf beiden Seiten parallel zueinander stehen und das die Motoraufnahme das Triebwerk in der richtigen Lage hält.

Ich hatte auch schon Schraubengruben die zu groß waren.

Jetzt wird getestet ob der Motorhalter ins Fahrwerk passt ohne dieses zu verziehen.

Leider passten die Schraubenlöcher des Chassis nicht ganz genau mit den Schraubengruben des Motorhalters übereinander.

Mit einer Reibahle hab ich die Löcher im Fahrwerk vorsichtig bearbeitet damit der Motorhalter ohne Spannung verschraubt werden kann.

Das Reglement zum B’berg Pokal erlaubt die Bearbeitung des Fahrwerks und das ermöglicht das Ausarbeiten der Öffnung für den Motorhalter.

Beim seitlichen Spiel des Motorhalters sollte keine Berührung mit dem Chassis stattfinden.

In unserem Fall wird das Fahrwerk bis an die Grenze seiner Stabilität bearbeitet, aber ein Rennen auf hohem Niveau erfordert manchmal auch ein hohes Risiko.

Hoffen wir, das das Fahrwerk hält.

Ein wichtiger Punkt der oft beim Aufbau eines Slotrenners vernachlässigt wird ist die Vorderachse.

Die Philosophien gehen hier etwas auseinander.

Sollten die Vorderräder mitlaufen oder, falls es das Regelwerk erlaubt, knapp über der Fahrbahn schweben.

Ich bin der Meinung das die Entscheidung von der Bahn abhängt auf der gefahren wird.

Beim B’berg Pokal ist die Lagerung der Vorderachse frei und bietet damit viele Möglichkeiten.

Die Serienmäßige Achslagerung, die Lagerung in dünnen Unterlegscheiben und sogar Kugellager sind möglich.

Für unsere beiden Rennen in Eupen und in Bardenberg werde ich die Serienlagerung der Vorderachse benutzen.

Die Räder werden ohne Druck mitlaufen und ein leichtes Pendeln der Achse wird eingebaut.

Um die Vorderachse einzustellen baue ich eine Hinterachse mit den Felgen und der Bereifung fürs Rennen ein.

Ebenso sollte der Leitkiel mit Schleifer eingebaut sein.

Jetzt montiere ich eine Vorderachse mit Räder.

Um mir ein wenig Arbeit zu ersparen nehme ich für vorne eine Standartbereifung aus dem Slot it Programm.

Jetzt wird die Höhe der Achse über die Lagerböcke im Fahrwerk eingestellt.

Die Einstellung des Höhenspiel wird in einem der nächsten Artikel beschrieben.

Die Motorkabel werden angeschlossen und das Fahrwerk geht zum ersten Roll out auf unsere Teststrecke.

Fahren wie auf Eis.

Das Heck schleudert in jeder Kurve bis über den Fahrbahnrand hinaus.

Nach mehrmaligem Reifenabziehen wird die Straßenlage jedoch von Runde zu Runde besser.

Der erste Eindruck ist sehr positiv und jetzt geht es an die Feinabstimmung.

Das Austrimmen des Chassis steht jetzt auf dem Programm.

Für den Vorlauf in Belgien brauchen wir Gewicht auf der Vorderachse um unserem Nissan bei den Sprüngen über die beiden Hügel die Landung zu erleichtern.

Gleichzeitig wird auch die Leitkielaufnahme verstärkt damit etwas mehr Stabilität in diesem Bereich gegeben ist.

Die Abstimmung beruht, bis zum ersten Test, auf Erfahrungswerten.

Erst bei den Testfahrten in Eupen gibt es für den Japaner die endgültige Trimmung.

Des Weiteren steht noch viel Arbeit beim Feintuning an.

Achsen polieren, Lager polieren, Felgen vorbereiten und noch etliche kleinere Arbeiten.

Aber dazu in einem der nächsten Artikel mehr.

Natürlich werden wir auch dieses mal kein Auto mit Serienlackierung fahren sondern unser Lackmeister hat wieder Alu angerührt.

Es fehlen noch die LOS Aufkleber und die Werbung unseres Sponsors.

Auch in diesem Jahr ist das wieder der Slot Store in Baesweiler.

Ok, soviel zur Vorbereitung zum ersten Langstreckenrennen 2009.

Wir halten euch natürlich auch weiter auf dem neuesten Stand.  

Aus der Vergangenheit...

Kurztest in Eupen

 

Eine Woche vor dem entscheidenden Vorlauf war Günter noch mal mit dem Peugeot 406 auf der Bahn in Eupen.

Leichte Veränderungen im Vorderachsbereich brachten ein deutlich besseres Fahrverhalten und machten die Sprunghügel für den 406 etwas flacher.

Bei diesem Kurztest zeigte sich auch, dass wir wahrscheinlich eine andere Karosse fahren werden.

Nicht nur wegen der Optik sondern auch wegen einem leicht besseren Fahrverhalten als beim Oberteil aus dem ersten Vorlauf.

Am 17.05 ist es dann so weit.

Die Vorläufe sind dann Abgeschlossen und die Finalteilnehmer stehen fest.

Hoffentlich kann der kleine Franzose sich behaupten und einen Platz im Endlauf erkämpfen.

Michi, Andreas und Günter werden auf alle Fälle die Regler zum Glühen bringen um dieses Ziel zu erreichen.

Testtag für den Peugeot 406 beim CSRE.

 

Am 17.4. war es soweit der Peugeot 406 ging zum Testen in Eupen auf die Carrerabahn des dortigen Club`s auf Zeitenjagd.

Mit neuen Reifen und der gleichen Abstimmung wie im ersten Vorlauf in Bardenberg fing Günter auf Spur1 an die Reifen einzufahren.

Die Bahn in Eupen hat zwei Sprunghügel, bei deren Überfahrt die Autos im Bereich des Leitkiels eine sehr gute Abstimmung benötigen.

Der Peugeot meisterte auf Spur1 die beiden Hügel ohne jede Mühe und machte auch bei der Überfahrt über die Brücke eine gute Figur.

Nach 200 Runden ging es auf Spur 2.

Das gleiche Bild, eine perfekte Straßenlage zeichnet den Franzosen aus.

Da der 406 sicher nicht zum letzten Mal in Eupen zum Training ist, legte Günter dieses Mal keinen großen Wert auf die Rundenzeiten.

Das Handling muss stimmen!

Jetzt kam die Spur drei und es gab eine kleine Überraschung.

Der erste Sprunghügel macht dem Renner zu schaffen.

Immer wieder hebt sich der Leitkiel bei zu schneller Überfahrt aus dem Slot und lässt das Auto in den Fangzaun krachen.

Fehlersuche!

Leitkiel steht gerade!

Leitkiel dreht sauber ein!

Leitkiel stellt sich sauber zurück!

Beide Vorderräder stehen gleich zur Schiene!

Günter versucht es mit etwas mehr Gewicht im vorderen Bereich.

Diese Maßnahme zeigte sofort Wirkung und der 406 kam jetzt besser über den Hügel.

Auf Bahn vier hatte das Auto dann keine Probleme und es machte mächtig Spaß den Boliden durch die Kurven und über die Hügel zu hetzen.

 

Es wird demnächst noch ein Training geben, bei dem dann die endgültige Abstimmung zum Einsatz kommt.

Danke an Rene und den CSRE für die Möglichkeit des Trainings.

Hier sind noch ein paar Fotos vom Auto und der Strecke.

09.04.2008

Keine Müdikeit vorschützen

Für Level One steht im Mai bereits der zweite Vorlauf zum B`berg Pokal an.

Das Rennen wird in Eupen/Belgien beim dortigen Carrera Club auf ihrer Vereinsbahn ausgetragen.

Die Strecke stellt andere Ansprüche an den Peugeot 406 als die Bahn in Bardenberg.

Mit zwei Sprunghügel und einem technisch anspruchsvollen Kurvengeschlängel braucht man hier ein Auto, dass im Bereich des Leitkiels perfekt abgestimmt ist.

Dabei ist nicht in erster Linie viel Gewicht erforderlich sondern eine auf die Bahn angepasste Abstimmung zwischen Kiel und Vorderachse.

Ein sauberes Rückstellen des Kiels ist sehr wichtig.

Wir werden in Kürze mit zwei Motorvarianten zum Testen in Eupen erscheinen und versuchen die für uns beste Übersetzung zu finden.

Gleichzeitig werden wir auch testen, wie hoch die Belastung für die Reifen ist, denn das könnte rennentscheidend sein.

Demnächst gibt es dann hier auch ein paar Fotos von der Strecke und vom Test.

Natürlich erfahrt ihr dazu auch alle Testergebnisse.

Fast alle! :-)

 

04.03.2008

Die Würfel sind gefallen...

Das Training für den ersten Vorlauf zum B`berg Pokal ist abgeschlossen.

Auf allen vier Spuren machte der Peugeot 406 eine gute Figur und konnte konkurrenzfähige Zeiten in die Schiene brennen.

Hier die Fahrzeugdaten:

 

Model:   Peugeot 406 Sil./ Spirit

 

Chassis:   HRS

 

Motor: Slot it V12

 

Antrieb:           Sidewinder

 

Motorhalter: standart

 

Felgen vorne: Slot it 15/8

 

Felgen hinten: Slot it 17/10

 

Reifen:  Fly   Typ B16

 

Übersetzung: man sollte nicht alles verraten!

 

Gewicht: 96g

 

 

Auch das Rennoberteil unseres 406 ist vom Lackierer zurück und sieht super aus!

Allerdings muß der Teamchef einige Kritik einstecken weil er bei der Auswahl der Decalfarben  einen kleinen Fehler  gemacht hat.

Beim nächsten Boliden ist  es  dann  auch  farblich  das richtige Logo, versprochen.

Als  nächstes gibt es den Rennbericht und der fällt hoffentlich für Level  One positiv aus.

15.02.08

Zweiter Testtag auf der Bahn in Bardenberg.

Beim ersten Testtag hatte sich gezeigt das der Sidewinderantrieb die Reifen am besten zum Arbeiten brachte und deshalb haben wir uns auf diesen Antrieb vorerst festgelegt.

Da das Fahrwerk uns ein wenig zu instabil erschien wurde es an den Längsseiten und hinter der Vorderachse durch Metallstäbe versteift.

Gleichzeitig dienen diese Stäbe auch als Trimmgewicht.

Der Peugeot ging nun mit Sw-offset Motorhalter und den Reifen vom ersten Testtag auf die Strecke.

Er kam schnell auf die Zeiten vom ersten Training musste aber nach ca.60 Runden die Segel streichen, da er mit diesem Motorhalter zu wenig Bodenfreiheit hatte. Schade.

Das gleiche Fahrwerk wurde nun mit einem Standartmotorhalter und den gleichen Reifen bestückt.

Wir kamen sofort an die Rundenzeiten vom ersten Training, hatten aber ein wesentlich stabileres Fahrverhalten.

Das Fahrzeuggewicht wurde bis auf 95g abgespeckt. Das machte den Franzosen wieder etwas nervöser aber auch agiler.

Für Günter war diese Konfig. die beste, denn er fährt gerne Autos die sehr gut am Regler hängen und schon bei der kleinsten Drückerbetätigung reagieren.

Es wurden jetzt noch verschiedene Übersetzungen ausprobiert, die aber erst später verraten werden.

 Die zweite Antriebsvariante die getestet wurde war ein offset-Inliner mit einem Slot-it V12.

Der Vorteil dieser Kombination, man kann die Reifen sehr weit herunter fahren und hat dann einen sehr guten Grip über die Reifen.

Als Nachteil ist die nicht ganz so optimale Gewichtsverteilung zu sehen.

Neue Reifen kommen nicht so schnell auf  Top Level und man braucht mehr Gedult beim einfahren der Pneus.

Beim Inliner stehen uns mehr Getriebevarianten zur Verfügung und wir können das Fahrzeug besser an die verschiedenen Strecken anpassen.

Nach einigen Eingewöhnungsrunden machte auch diese Kombination einen sehr guten Eindruck und kommt in die engere Wahl.

Fest steht: HRS mit Slot-it V12 und ein sehr steifes Fahrwerk.

Ob das Auto als Sidewinder oder Inliner am Start steht ist noch nicht entschieden, aber wir halten euch auf dem Laufenden.

Der Lackierer hat sich auch gemeldet und kündigt den fertig gelackten Peugeot für den 23.02.08 an.

Dann gibt es auch die ersten Fotos des original Autos mit neuem LOS-Logo.

Bis dann, ein wenig Gedult.

05.02.08 TEIL-1:

Beim ersten Auftritt im Jahr 2008, wird das Team Level One wieder mal ein etwas anderes Auto auf die Bahn stellen. Gesucht wurde ein Fahrzeug für den ersten Vorlauf des B`berg Pokals am 08. März.

Da zu erwarten ist, dass die meisten Teams mit einem LMP Auto antreten werden, will LOS versuchen sich mit einem GT Boliden für das Finale zu qualifizieren.

 

Im ersten Anlauf testeten wir einen Peugeot 604 Sil. Aufgebaut auf ein HRS Chassis.

Die ersten Runden drehte er als Sidewinder mit einem Slot it V12.

Mit neuen Reifen und einem Gewicht von 108g machte das Auto allerdings einen eher trägen Eindruck und konnte die hohen Erwartungen noch nicht erfüllen.

Diese Konfiguration jedoch brachte die Reifen allerdings sehr gut ans Arbeiten und so fielen die Rundenzeiten dann auch dementsprechend schnell.

Nach ca. absolvierten 100 Turns konnten wir auf einer Außenspur regelmäßig hohe 7,2er Rundenzeiten hinlegen.

Da das Getriebe sehr lang ausgelegt war, musste der Wagen mit viel Fingerspitzengefühl für den richtigen Bremspunkt um den Kurs bewegt werden.

 

Jetzt galt es also an der Trimmung zu arbeiten:

Von 108g speckten wir bis zum Mindestgewicht von 95g ab.

In Folge dessen purzelten die Rundenzeiten von 7,2hoch über 7,2tief bis hin zu 7,1Sekunden.

Da die im Anschluss getestete kürzere Übersetzung keinen Fortschritt bei der Verringerung der Rundenzeiten ergab, wurde nun das Antriebskonzept geändert.

 

Der Peugeot wurde jetzt zum Inliner und durfte sich erneut auf die Strecke begeben.

 

10/27 war die erste getestete Übersetzung die nun mit einem Ninco NC-5 Motor kombiniert, den Antrieb darstellte.

Doch schnell war klar: Das ist viel zu kurz übersetzt!

Da der Motor eine immens große Bremswirkung hat, wurde das Getriebe auf 10/24 verlängert, was umgehend eine ablesbare Verbesserung der Rundenzeiten mit sich brachte. Die Zeiten des französischen 406 lagen nun auf dem Niveau der „Sidewinder-Abstimmung“.

Mit 101g liegt das Auto aktuell zwar etwas über dem Mindestgewicht, aber da dies die ersten Testrunden waren, sind wir der Meinung: „Da geht noch was“.

 

In der nächsten Ausbaustufe, geht unser Renner dann mit Offset Motorhalter und versteiftem Fahrwerk auf die Strecke. Dazu in Kürze mehr…

 

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