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Hinter den Kulissen gibt es, außer Rennen fahren, noch einige andere Dinge die bei LOS passieren. Seit der Gründung haben wir uns ständig verändert und ich denke auch weiterentwickelt. Diesen Weg werden wir auch in der nahen Zukunft versuchen weiter zu gehen. In der Anfangszeit wurde wenig geplant und mehr improvisiert. Wir fuhren in immer wechselnden Besetzungen und bis heute haben ca.20 verschiedene Fahrer den Drücker für unser Team gehalten. Mittlerweile hat sich eine feste Mannschaft gebildet und wir haben dieses Jahr sieben Fahrer, mit denen wir auch für 2011 planen. Ganz neu ist keiner bei LOS, denn sowohl Stefan N. als auch Gregor P. haben schon in der Vergangenheit für uns gedrückt. Stefan, der uns 2009 in Ratzeburg verstärkt hatte, konnte sich mit dieser Leistung und mit seiner offenen Art, sofort ins Team integrieren. Mit Gregor haben wir jetzt ein Teammitglied, das im Bereich Technik, einen Teil der Arbeiten übernimmt und Günter entlasten kann. Die Basis, ohne die es unser Team nicht geben würde, ist aber der Spaß an der Sache und eine Mannschaft die zusammen passt. Ich glaube, das wir diese Bedingungen jetzt endlich geschaffen haben. Ganz wichtig für uns ist Willi, der mit seiner Art, Dinge anzugehen, nämlich immer mit aller Ruhe und Gelassenheit, ein Fels in der Brandung ist. Im Zusammensein mit David, haben wir zwei Fahrer die nicht nur sauschnell sind, sondern mit einem Augenzwinkern jede Situation angehen. David sorgt dann dafür, dass wir uns und unser Hobby nicht ganz so ernst nehmen und hält manchem, vor allem seinem Vater, schon mal eine ordentliche Standpauke. Nicht nur Willi und David sorgen für eine lockere Stimmung, in dieses Duo reiht sich oft noch Dirk aus Hagen ein. Dirk, der überwiegend 1:24 Modelle bewegt, hat sich aber auch auf den kleineren Maßstab schnell eingeschossen und z.B. 2009 in Ratzeburg, im Endkampf mit den Slot Piraten aus Hamburg, gezeigt was er drauf hat. Nicht zu vergessen Michi. Schon öfter hab ich seinen Einsatz gelobt, denn er reist tausende Kilometer für unser Hobby und auf ihn ist immer Verlass. Ganz wichtig ist seine Erfahrung, denn die hilft uns in schwierigen Rennsituationen meisten weiter. Günter der sich neben der Technik auch um organisatorische Dinge kümmert, versucht auch ein wenig den Weg von LOS vorzugeben. Das führt manchmal zu Diskussionen innerhalb des Teams und das holt ihn dann, auf den Boden zurück. Über eins sind sich aber alle einig, der Spaß am Slotten darf nicht verloren gehen, auch wenn der Anspruch auf gute Platzierungen steigt. Auch bleiben wir uns selber treu und versuchen, das etwas andere Auto auf die Schiene zu stellen. In diesem Jahr werden wir auch versuchen, die Weichen für 2011 zu stellen. Wir haben für ein 24h Rennen in Brüssel gemeldet, das zur Slot it Euroserie zählt. Für uns wird es eine Standortbestimmung werden und eine Entscheidungshilfe, ob wir 2011 an der internationalen Slot it Rennserie teilnehmen werden. Diese würde uns dann nach Italien, Spanien und Belgien bringen. Deshalb üben wir in diesem Jahr auch schon mal wie es geht, die Dinge die es um ein Rennen herum zu regeln gibt, besser zu organisieren. Das heißt es müssen früh die Fahrer für die Rennen benannt werden, die Anreisen werden koordiniert und Übernachtungsmöglichkeiten zentral geregelt. Es gibt also auch in der Zeit wo wir keine Rennen fahren genug zu tun, damit LOS mit Spaß und Freude, weiter mit kleinen Autos spielen kann.
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